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Tage der offenen Tür

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler!

Heuer dürfen wir Sie wieder persönlich an unserer Schule begrüßen.

Unsere Tage der offenen Tür finden wie folgt statt:

  • Freitag, 02.12.2022 von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Samstag, 03.12.2022 von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

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Wasserstoffsymposium vom 29.09.2022

Beitrag der Kronenzeitung

Nachstehend finden Sie die Präsentationen zu Ihrer Ansicht:

Pressemitteilung 1. Dach Wasserstoffsymposium Wasserstoffstrategie für Österreich Mit Energie in die Weiterbildung Wasserstoffstrategie und -Diplomatie Wasserstoff - Brennstoffzellen in der Praxis Hydrosolid - Hydrogen Technology Dach-Gesellschaft für Wasserstoff Master Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Mit Wasserstoff Strom lagern Lehrgang zum zertifizierten Energietechniker

HTL Wr. Neustadt gewinnt zum 10. Mal einen WM-Titel in Robotik

Team qbit, das Robotik-Team der HTL Wiener Neustadt, konnte nach 3 Jahren pandemiebedingter Pause den Erfolg vieler ehemaliger Teams der HTL fortsetzen und errang den WM-Titel in Seeding und den Vize-WM-Titel in Double Elimination und belegte weltweit den 2. Gesamtrang an der Robotik-WM in Norman/Oklahoma.  Die jungen Ingenieure setzten sich dabei bei der WM gegen 50 Teams aus den USA, China und Australien durch. Ein weiterer besonderer Erfolg sind der Gewinn des Best Paper Awards im Bereich VR-Robotik-Simulation für Unterrichtszwecke und Sonderpreise im Bereich beste Roboter-Programmierung und beste mechanische Roboter-Konstruktion.

Botball ist ein Bildungsprogramm unter der Schirmherrschaft von NASA, iRobot und igus. Das Ziel des Programms ist es, Schülerinnen und Schüler aus der Mittelschule für Forschung und Technik insbesondere in den MINT1-Fächern zu begeistern. Das Botball Educational Robotics Programm beinhaltet einen teamorientierten Roboter‐Wettbewerb, der jedes Jahr mit einer neuen Aufgabenstellung ausgeschrieben wird. Durch Planung, Entwicklung, Programmierung und Dokumentation von sogenannten Bots sollen die Jugendlichen wissenschaftliches Forschen unmittelbar erleben, begreifen und präsentieren. Dafür ist ein vordefiniertes Set an erlaubten Roboter‐Teilen (Motoren, Sensoren, Konstruktionsteile, 2 Controller, Kamera, etc.) erforderlich, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Botball wird in Form eines internationalen Wettbewerbs mit einer dazugehörigen Konferenz (GCER) durchgeführt und seit dem Jahr 1998 jährlich ausgetragen. Erklärtes Ziel ist es, die Entwicklung der Robotik und künstlichen Intelligenz und die Digitalisierung im Allgemeinen an Schulen zu fördern.

Team qbit besteht aus 6 Teammitgliedern2 und 2 Robotern. Diese Bots agieren autonom, also ohne menschliche Kontrolle von außen oder Intervention. Die Spieldauer beträgt immer 2 Minuten, wobei das Spiel sowohl von Taktik als auch von Präzision und Zuverlässigkeit geprägt ist.

Jedes Jahr wird Ende Jänner ein neues Themengebiet mit damit verbundenen Problemstellungen weltweit bekanntgegeben. Danach haben die Schüler ca. 3 Monate Zeit, diese Aufgaben zu lösen und an der Europameisterschaft teilzunehmen. Die Sieger vertreten ihr Land offiziell bei den Weltmeisterschaften (GCER).

Die Aufgabe bestand dieses Jahr darin, autonome Roboter so zu programmieren, dass sie Menschen helfen, selbstständig neue Impfstoffe herzustellen und deren Versand weltweit kontaminationsfrei sicherzustellen. Um den Kampf gegen neuartige Viren effizient zu gestalten, haben die Roboter die Aufgabe, in einer Produktionsanlage mRNA zu isolieren, zu sequenzieren und dann zu synthetisieren. Die Botball-Organisation aktualisiert die Regeln jährlich, sodass die Teams gezwungen sind, ständig innovativ zu sein. Das ergibt neue Ideen und Techniken und fördert lösungsorientierte Handlungskompetenzen von Jugendlichen auf spielerische Art und Weise im kompetitiven Umfeld.

Der Wettbewerb erstreckte sich über 5 Tage (11. Juli bis 15. Juli) in Norman/Oklahoma, wobei verschiedene Disziplinen ausgetragen wurden. Von Beginn des Wettbewerbes an konnte sich Team qbit im Spitzenfeld des Wettbewerbes etablieren. Das Teilnehmerfeld war derart ausgeglichen, dass kein Teilnehmer sich den geringsten Fehler erlauben durfte. Dadurch war die WM ein bis zuletzt spannender Wettbewerb und sorgte für Nervenkitzel unter den Zuschauern und den Betreuern. Mit großem Engagement und der Bereitschaft mehr als andere Teams in die Entwicklung der Roboter bis in die Nachtstunden hinein zu investieren, konnte Team qbit nicht nur einen WM-Titel und einen Vize-WM-Titel gewinnen, sondern auch den 2. Platz Overall für sich entscheiden.

“Wir haben im letzten halben Jahr sehr viel Zeit für diesen Großanlass investiert”, erläuterte der Betreuer Dr. Michael Stifter nach dem Wettbewerb. “Alle Bemühungen hinsichtlich des mechanisch-technischen Designs der Roboter und deren Programmierung haben sich nun ausgezahlt. Dieser Sieg zeigt, dass die HTL Wiener Neustadt in der Robotik nicht nur in der Vergangenheit Weltspitze war, sondern trotz Distance Learning in den vergangenen zwei Jahren auch noch immer ist”, freute sich der Pädagoge. „Dank gilt auch unseren Unterstützern und Sponsoren, die dem Team der HTL Wiener Neustadt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Vorhaben ermöglicht haben!“ – Wir gratulieren zu dieser hervorragenden Leistung!

1Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
2Marcel Dinhof, Lukas Leskovar, Manuel Kempf, Antonia Oberhauser, Niklas Wieser und Florian Zachs

 

Eröffnung der neuen Kraftkammer

Neue Kraftkammer der HTBLuVA Wiener Neustadt

Mit der Eröffnung der neuen Kraftkammer der HTLBLuVA Wiener Neustadt stehen interessierten Schüler*innen als auch Lehrer*innen ab sofort auf einer Fläche von rund 120m2 über 30 Geräte mit über 300 Übungsvariationen zur Verfügung. Egal ob Neueinsteiger*in oder bereits erfahrene/r Kraftsportler*in – die Vielfalt an neuen Geräten und Gewichten lässt keine Wünsche offen und ermöglicht ein höchst effektives Krafttraining für alle Zielsetzungen.

Neben der Möglichkeit des individuellen Trainings in der unverbindlichen Übung „Kraft + Kondition“ wird auch der Bewegungs- und Sportunterricht durch die neue Kraftkammer noch zusätzlich aufgewertet.

Großer Dank gilt den SponosorInnen, den beteiligten Lehrer*innen sowie den Schüler*innen, die die Renovierung der Kraftkammer durch ihre Unterstützung erst möglich gemacht haben.

Auf viele hypertrophierende Trainingseinheiten freut sich das Kraftkammerteam!

 

 

Die Fitnessgeräte wurden gespendet von:

HTL Wr. Neustadt gewinnt die 10. Robotik-EM in Bratislava

Bei der 10. Robotik-Europameisterschaft, die von 25.-29. April in Bratislava am Zentrum für wissenschaftliche und technische Information ausgetragen wurde, konnten die Teams der HTL Wiener Neustadt an die Erfolge ihrer Vorgänger anschließen und nach 3 Jahren Pause EM-Titel für bodenbezogene Roboter und Drohnen gewinnen!

Pandemiebedingt wurden in den letzten beiden Jahren alle nationalen und internati

onalen Roboterwettbewerbe abgesagt. Dennoch konnten acht(!) neue Teams zur EM nach Bratislava entsandt werden.

Die Aufgabe im Bewerb Botball bestand darin, autonome Roboter so zu programmieren, dass sie Menschen helfen neue Impfstoffe selbstständig herzustellen und weltweit den Versandt kontaminationsfrei sicherstellen zu können.

Team qbit mit den Schülern Marcel Dinhof, Lukas Leskovar, Manuel Kempf, Antonia Oberhauser, Niklas Wieser und Florian Zachs, errang dabei in den Bewerben Seeding den ersten und in Double Elimination den zweiten Rang und wurde mit dem Sonderpreis im Bereich Best Paper ausgezeichnet. Damit belegten die Schüler in der Gesamtwertung den 1. Platz denkbar knapp vor dem Team Adamant und Ambition, ebenfalls beide von der HTL Wiener Neustadt.

Auch Team Aquila mit den Schülern Chris Bleier, Berfin Karayel, Larissa Kornthaler, Timo Schön und Georg Zadrazil gelang es zum ersten Mal im Drohnenbewerb den Europameistertitel zu holen, dicht gefolgt von den Teams FlightException und SystemUnderload. In der diesjährigen Aufgabe mussten die Teams eine Such- und Rettungsaktion durchführen und durch eine Gebirgslandschaft navigieren. Diejenigen Teams, die die Opfer nicht nur finden, sondern auch sicher wieder zur Basisstation bringen konnten, erhielten die meisten Punkte.

Um den Nachwuchs muss sich die Abteilung für Informatik keine Sorgen machen, da im Juniorenbewerb Pria Open ebenfalls der 1. Platz von Team Anubis mit den Schülern Fabian Böhler, Christoph Fellner, Verena Griesmayer, Simon Groiss und Sebastian Kawicher vor Team Semikolon belegt werden konnte.

„Dank unseren hervorragenden Schülern erreichen wir immer wieder Spitzenplätze“, sagt Mentor Michael Stifter, der an der HTL Wiener Neustadt den Freigegenstand Robotik an der Informatikabteilung der HTL Wiener Neustadt unterrichtet. „Was mich persönlich sehr freut ist, dass trotz der schwierigen Bedingungen in den letzten beiden Jahren so viele Teams an der EM teilgenommen und ausgezeichnete Leistungen erbracht haben“, so Stifter weiter. Das Ziel für dieses Jahr ist wieder die erfolgreiche Teilnahme an der RoboterWM im Juli in den USA!

 

 

Bildmaterial: ©Michael Stifter

 

compAIR die 2. Runde

Die compAIR – der Mixed Reality Roboterwettkampf an der HTL Wiener Neustadt geht in die zweite Runde

Die Robotikgruppe robo4you der HTL Wiener Neustadt hat einen neuen, innovativen Roboterwettbewerb für Schülerinnen und Schüler entwickelt und im April 2021 zum ersten Mal fulminant ausgetragen. Dieser Roboterwettkampf ermöglicht Jugendlichen ihre technischen Fähigkeiten auch in Zeiten der Pandemie unter Einhaltung der Hygienevorschriften weiterzuentwickeln. Die zweite compAIR fand vom 18. bis 19. Februar im AIRlab der HTL Wiener Neustadt statt. Das Team „Alias“ mit den Schülern Elias Supper, Lorenz Musil, Benjamin Pestitschek, Leo Pichelbauer und den Mentoren Dominik Borbely, David Jovic und Julian Steigenberger setzte sich gegen weitere acht Teams durch und gewann eindrucksvoll den 1. Gesamtrang.

Zum Thema „Autonomous logistics“ zeigten die SchülerInnen eindrucksvoll, wie die Probleme der Zukunft gelöst werden können. Die zur Verfügung gestellten Roboter sind ähnlich aufgebaut wie Roboter von Amazon, Alibaba oder Fetch Robotics. Ausgestattet mit verschiedensten Sensoren und einem Board-Computer gilt es, die Umgebung zu erkennen, zu verarbeiten und das sicherste Manöver durchzuführen. Die besondere Herausforderung des Wettbewerbes war allerdings die Interaktion der Roboter mit der uns vertrauten Situation einer Fabrik und einer virtuellen, erweiterten Welt, der sogenannten Augmented Reality.

Auf dem ebenfalls hervorragenden 2. Platz landete das Team „wwww“ mit den Schülern Tobias Wagner, Maximilian Wirth, Felix Wlaschits und Alexander Walfisch gefolgt vom Team „TheTIME“ mit den Schülern Alexander Leitner, Yasin Sahin, Sven Oberwalder und Faris Lehner, die sich den 3. Platz sicher konnten.

„Was mich besonders freut ist, dass das Spielformat, das auf Youtube gestreamt wurde und für alle unter https://comp-air.at/ zu sehen ist, wirklich gut beim Publikum angekommen ist. Wir hatten an den zwei Spieltagen weit mehr als 2500 Zuseher hinter den Bildschirmen zu Hause. Ich freue mich sehr, dass die Teams, wie z.B. auch die NMS Ebenfurth die Aufgaben so gut lösen und wir ein Wettkampfformat entwickeln konnten, dass auch in Zeiten der Pandemie möglich war umzusetzen! Das dies so ist zeigt sich insbesondere, da das Siegerteam „Alias“ und Ihre Mentoren alle abgesondert im Distance Learning zu Hause vor den Bildschirmen gesessen und trotzdem gewonnen haben. Allerdings konnten Sie nicht den Preis persönlich in Empfang nehmen. Daher wurden bei der Siegerehrung alle anwesenden Schüler an Ihrer Stelle mit den Preisen fotografiert. Das ist zwar ein Wermutstropfen für das Gewinner-Team, der aber für die 1. Platzierten verschmerzbar ist!“, gibt sich der Organisator Michael Stifter zufrieden.

Die compAIR wurde vom Mechatronik Cluster der ecoplus | Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH und von TIP, dem Technologie- und InnovationsPartner der Wirtschaftskammer Niederösterreich finanziell unterstützt – vielen Dank!

Bildmaterial: ©HTL Wiener Neustadt
v.r.n.l.: Elias Supper, Leo Pichelbauer, Benjamin Pestitschek, Lorenz Musil, Julian Steigenberger, Dominik Borbely und David Jovic